Freaky Fashion Festival 2016

Was für ein Tag! Nach monatelanger Planung war es am 21. Mai 2016 soweit: das erste Freaky Fashion Festival fand im MusikZentrum Hannover statt. Über 30 Designerinnen und Designer präsentierten ihre neuen Kollektionen und zeigten die Vielfalt der hannoverschen Modeszene.

Nach monatelangen Brainstormings mit Vertreterinnen und Vertretern der hannoverschen Modeszene wurde an einem kalten Januartag schließlich der 21. Mai 2016 als Startschuss für das erste Freaky Fashion Festival festgemacht. Danach liefen die vom kre|H|tiv Netzwerk Hannover übernommenen Planungen auf Hochtouren: Designerinnen und Designer wurden akquiriert, Helfer angesprochen, Models gecastet. Ein Team aus AkteurInnen übernahm die Planung der Fashionshows: Haare und Make-Up, Musik, Runningorder und Walks – alles muss sorgfältig und professionell vorbereitet werden, damit ein Event wie dieses funktioniert.

Offenes Casting bei BALAGANS
Viel netter als bei Heidi wurden Anfang Mai beim offenen Casting schließlich über 30 Mädels und Jungs ausgewählt, die sich freiwillig als Models vorgestellt hatten. Nach nächtelangem Wälzen von Bildern, Körpermaßen und Designerstücken erarbeitete die verantwortliche „Mode-AG“ eine hieb- und stichfeste Runningorder, die schließlich beim „Fitting“ nochmal mit den Models abgestimmt wurde. Hierfür kamen die freiwilligen Models in Scharen in die HALLE96, um die für sie ausgesuchten Outfits nochmal anzuprobieren und gegebenenfalls zu tauschen. Dieses Prozedere ebnete den Weg für einen reibungslosen Ablauf der Shows.

Generalprobe und Aufbau
Bevor es dann am Showtag soweit war, galt es, die Standplanung zu finalisieren und die Infrastruktur vorzubereiten. So begann im Backstage bereits das Einrichten des „Umkleideraums“, in dem die mehr als 30 Models sich vor den Shows umziehen und zurechtmachen lassen durften. Während ein Team vom MusikZentrum mit mehreren freiwilligen Helferinnen und Helfern im Nieselregen dafür sorgte, dass die Pagodenzelte auf dem Vorplatz der Halle in Reih und Glied stehen, perfektionierte die „Mode AG“ unter Leitung von Prof. Martina Glomb den Catwalk: auf der Bühne beginnend, die Treppe hinunter, zwei Runden durch das Publikum und dann hinaus! Anschließend wurde mit den Models geübt. Nach drei Probedurchläufen fühlten sich alle entsprechend vorbereitet und wurden mit einer kurzen motivierenden Rede nach Hause ins Bett geschickt. Schönheitsschlaf! Schließlich sollte es am 21. Mai bereits um halb acht für die Ersten losgehen.

Der Tag der Tage
Endlich war es soweit. Bei strahlend blauem Himmel und Sonnenschein begannen die Helferteams am Morgen den Backstage einzurichten, Kaffee und Brötchen bereitzustellen und die Kleidungsstücke ein letztes Mal zu ordnen. Das Haare- und Make-Up-Team unter der Leitung von Lisa Edelmann und Anissa Al Jay bezog sein „Revier“ und begann, die ersten Models mit markantem, rot verschmiertem Lippenstift, buschigen Augenbrauen und Stofffetzen in den Haaren zu stylen. Draußen und in der Halle des MusikZentrums begannen die Designerinnen und Designer sich einzurichten. Die mit Kisten und Holzauflagen von Lemonaid und Charitea ausgestatteten Stände wurden durch Bauzäune begrenzt, die eine tolle Hängemöglichkeit für Kleiderbügel boten und den robusten DIY-Stil des Raumkonzepts prägten. Entworfen wurde dieses Konzept von den Innenarchitekturstudenten Sarah Nicola und Jannis Block. Den Außenbereich prägten bunte Wimpelketten in den Bäumen, weiße Pagodenzelte mit bunter, modischer Ausstattung, alte rostigen Kleiderstangen und gemütliche Sofas, die zum Entspannen einluden. 

Um 11.00 Uhr ging es dann los: die Besucherinnen und Besucher begannen das Gelände zu erkunden, verteilten sich zwischen den Ständen, sprachen mit Designerinnen und Designern, probierten, shoppten oder holten sich einen kleinen Snack an einem der Food-Stände. Soup Sisters, Klugbeißer und feinstes Sushi wurden geboten. Nicht zu vergessen der leckere Kaffee vom Cafémobil.

Beim ersten FFF16 präsentierten sich folgende Designerinnen und Designer:

  • ACBY
  • Alexandra Weber
  • ChaWe-Naturmode
  • BALAGANS
  • HOOD Bags
  • This Ain't Bristol
  • Tight Laced
  • BOOM Studio
  • der andere junge
  • Trailer Trash
  • Insaint
  • Schwartzstein
  • Aleks Kurkowski
  • Super Fashion Rainbow Camp
  • Use-Less-Foundation
  • Alisa Schulze
  • Clara Siegenthaler
  • DIESDASANANAS
  • Distressed Dolls
  • essa de la fleur
  • EXTRAFRAUKANT
  • HezeYan
  • Julia Walker
  • KINA*
  • Mäla
  • mr. chibi
  • mUSE
  • Nat S
  • WE lost in details

Erwartungen übertroffen: mehr als 1.000 Besucher beim ersten FFF
Über 1.000 Besucher konnten bei Sonnenschein in der für Mode sehr ausgefallenen Location bei hippen Beats, kühlen Getränken und leckeren Snacks einen Tag voller Inspiration und Kreativität verbringen. Für die musikalische Untermalung sorgten tagsüber DJ Mati Grino und Konsorten, die Shows wurden live von DJ Jens Mahlstedt betreut. Vier Fashionshows wurden dem interessierten Publikum gezeigt und bei der letzten gab es nochmal die Highlights aus allen Kollektionen zu sehen. Die ausgelassene Stimmung zeigt sich nicht nur in den von unseren Fotografen eingefangenen Schnappschüssen, sondern auch in den Selfies aus der SNAPSHOTBOX. Und ganz wie es sich in Hannover gehört, wurde am Abend nach einer großartigen Abschlussshow in eine Aftershow-Party übergeleitet, bei der wir die Fetzen haben fliegen lassen!

Ohne die zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfer, Haar- und Make-Up-Artists, Models, die Mode-AG, die Innenarchitekten, das Team des MusikZentrums und natürlich die Partnerinstitutionen und Sponsoren würde das Freaky Fashion Festival nicht existieren. Hiermit bedanken wir uns nochmal herzlich bei dem ganzen Team, das diesen fabelhaften Fashiontag so einzigartig macht und stemmt!

Weitere Blogartikel

10 Jahre kreHtiv - Die Jubiläumsfeier

Am Mittwoch, den 29.09.2021, trafen sich Hannovers Kreative zu einem ganz besonderen Anlass: Das kreHtiv Netzwerk gibt es jetzt seit 10 Jahren. Im...

Mehr erfahren
FBIH

Regionale Mode in Hannovers Innenstadt

Ein Laden voll Hannover: Regionale Produkte wie Mode, Accessoires, Interieur, Papeterie, Feinkost und Designobjekte fanden im ehemaligen Hannover...

Mehr erfahren