AB HEUTE - PREMIERENABEND & PODIUMSDISKUSSION

AB HEUTE – Der lange Weg zum eigenen Namen

Premierenabend für mehr Selbstbestimmung und Respekt für trans* Personen

 

Der Film des queeren Produktionsteams Sophia Emmerich und Sam Arndt schafft einen authentischen und tiefgehenden Einblick in den teilweise jahrelangen rechtlichen Hürdenlauf, den trans Personen in Deutschland durchlaufen müssen, um offiziell ihren richtigen Namens- und Personenstand führen zu dürfen. Dafür forderte das Transsexuellengesetz von trans* Menschen sich scheiden, sterilisieren und begutachten zu lassen. Bereits mehrfach hat das Bundesverfassungsgericht Teile als verfassungswidrig erklärt. Dennoch sind bisher alle Versuche einer Abschaffung gescheitert und eine diskriminierende Fremdbegutachtung ist auch heute noch eine Voraussetzung für eine Namens- und Personenstandsänderung. Diese erzwungenen medizinischen und psychiatrischen Untersuchungen können nicht zuletzt auch die mentale Gesundheit der Betroffenen stark beeinflussen.

 

 Am 10.12. ab 18:00 Uhr wird der Film im Kulturzentrum Faust erstmals öffentlich in Hannover gezeigt. Neben der Filmpremiere sollen unter der Moderation von Performancekünstlerin und Coach Ilka Theurich in einem Podiumsgespräch die Herangehensweise und Beweggründe des Filmteams besprochen werden, aber auch Protagonist*innen aus dem Film selbst zu Wort kommen. Abgeschlossen wird der Abend mit einem Get-Together und einem DJ-Set.

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WANN

Freitag, 10.12.2021,
Einlass 18 Uhr

WO

Kulturzentrum Faust
Zur Bettfedernfabrik 3
30451 Hannover

DIE VERANSTALTUNG FINDET UNTER DER "2G PLUS" REGELUNG STATT. EINGELASSEN WERDEN NUR MENSCHEN, DIE EINEN GEIMPFT- ODER GENESENENNACHWEIS VORZEIGEN KÖNNEN UND EINEN TAGESAKTUELLEN NEGATIVEN SCHNELLTEST VORLEGEN (DIREKT VOR DEM EINLASS GIBT ES DIE MÖGLICHKEIT SICH KOSTENFREI TESTEN ZU LASSEN)

Hinter AB HEUTE steht ein queeres Team, das aus Überzeugung für die Sache und aktivistischem Antrieb entschied, eigenhändig und selbst produziert eine Dokumentation zu drehen. Eine Idee, die nach der gescheiterten Abstimmung über das Selbstbestimmungsgesetz entstand, wurde damit Realität.

SOPHIA EMMERICH

Sophia ist Fotografin in Berlin und setzt sich mit ihrer Arbeit für mehr Sichtbarkeit und authentische Repräsentanz der queeren Community ein. Ihr abgeschlossenes Jurastudium ermöglicht ihr einen klaren und fundierten Blick auf komplexe Themen, um so letztendlich gesellschaftlichen Wandel und Kunst miteinander zu vereinen.

SAM ARDNT

Sam durchlief den Prozess der Namens- und Personenstandsänderung als Teenager und erzählte bereits damals auf seinem YouTube-Kanal von dem Prozess und den damit verbundenen Erfahrungen. Heute 10 Jahre später steht er dafür ein, dass trans* Personen nicht mehr denselben emotionalen Druck durchstehen müssen wie er.

UNTERSTÜTZER*INNEN

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